Neuronen, Dendriten, Synapsen


  • Ein Neuron (Nervenzelle) ist die kleinste Einheit der Informationsverarbeitung im Gehirn.
    Angaben über die Zahl der Neuronen im menschlichen Gehirn schwanken. Viele Forscher schätzen, dass es ca. 100 Milliarden sind.
  • Die Neuronen vermehren sich im Laufe des Lebens nicht, sondern sind von der Geburt an in voller Zahl vorhanden. Sie können allerdings absterben.
  • Was sich im Laufe des Lebens ändert, ist die Zahl der Verbindungen unter ihnen (Synapsen).
    Lernen besteht also darin, dass eine Vernetzung zwischen verschiedenen Gruppen von Nervenzellen stattfindet, die sich auf der molekularen Ebene durch sensorische Reize so "aufladen", dass sie fortan mit bestimmten Reizen bestimmte Erfahrungen verbinden und auf gleiche Reize in gleicher Weise reagieren können.
  • Alle Neurone haben im Prinzip den gleichen Aufbau. Ein Neuron besteht aus einem Zellkern, einem Axon und mehreren Dendriten.
  • Ein Axon ist die Nervenfaser, über die Impulse vom Zellkern an andere Neurone weitergeleitet werden.
  • Die Dendriten sind astartig verzweigte "Andockstellen" über welche Zellkerne Impulse von anderen Neuronen empfangen.
  • Zwischen den Dendriten eines Neurons und den Enden der Axone anderer Neurone liegt ein winzig kleiner Spalt, die Synapse.
    Sie sorgt dafür, dass der Austausch von Impulsen unter den Neuronen nach Bedarf gekappt bzw. hergestellt werden kann.

[Quelle: Bergische Universität Wuppertal]

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